Archiv für März 2008
Private Weiterbildung – gefragter denn je
Weiterbildung und Zusatzqualifikationen – das sind aktuell entscheidende Stichwörter bei Personalchefs. Umfragen ergeben, dass gerade privates Engagement in der nebenberuflichen Weiterbildung als positiv gewertet beziehungsweise vorausgesetzt wird.
Mitunter am Wichtigsten ist dabei das Beherrschen einer oder mehrerer Fremdsprachen. Dies spielt heutzutage keineswegs nur in höherqualifizierten Berufen oder internationalen Firmen eine Rolle, sondern ist aufgrund der ständig fortschreitenden Globalisierung und des rasch wachsenden Tourismussektors in allen Berufen von Bedeutung. Besonders entscheidend sind Fremdsprachen im Dienstleistungsbereich. Hier reicht heutzutage oft die zweite Fremdsprache Englisch nicht mehr aus: Immer mehr Chefs fordern eine dritte, idealerweise auch eine vierte Fremdsprache.
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung von 2004 belegt, dass mehr Menschen ohne Sprachkenntnisse arbeitslos sind als Menschen mit Sprachkenntnissen. Weiterhin fand man heraus, dass bei Vollzeitbeschaeftigten, die eine Fremdsprache beherrschen, das Risiko des Arbeitsplatzverlustes nur etwa halb so gross ist wie bei Arbeitnehmern ohne Sprachkenntnisse.
Gerade Sprachkenntnisse sind also Zusatzqualifikationen, mit denen man sich von anderen Bewerbern abgrenzen kann, besonders dann, wenn man neben Standardsprachen wie Englisch und Französisch noch eine ‘exotische’ Sprache beherrscht. Ausserdem hat man so die Möglichkeit, auch im Ausland oder bei internationalen Unternehmen zu arbeiten und vergrössert seine Auswahl an Arbeitsmöglichkeiten enorm.
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